Deeskalation im Netzwerk - Schleswig Holstein

Vom Schulhofstress über Cybermobbing bis zum Amoklauf beschäftigt uns das Thema Gewalt an Schulen fast täglich. Schusssichere Klassentüren oder hochtechnische Überwachungssysteme machen noch mehr Angst, lösen das Problem aber nicht.
 
Prävention ist die einzige Möglichkeit, dieser Entwicklung erfolgreich zu begegnen. Sensibel und lösungsorientiert sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, mit Stresssituationen umzugehen und Konflikte handhabbarer zu machen.

Aber wie?
 
Deeskalation im Netzwerk heißt die Idee, bei der wie bei einer Pyramide von oben nach unten immer mehr Menschen erreicht werden.

LehrerInnen, PolizistInnen und Fachkräfte der Sozialarbeit werden zu Deeskalationstrainern ausgebildet. Die Kompetenzen der Berufsgruppen ergänzen sich optimal.

Der Clou: Die kostenintensive Ausbildung ist nur am Anfang nötig, da einige Ausgebildete nun selber zum Trainer werden: Zum Einen bilden sie weitere Deeskalationstrainer aus, die dann wie im Schneeballsystem ebenfalls als Multiplikatoren wirken, zum Anderen führen sie mit Schülern „eingebettete“ Trainingsmodule durch, die von ansuchenden Einrichtungen  vor- und nachbereitet werden.